Unser Gast wurde 1946 in einer Kleinstadt bei Prag ( Tschechien ) geboren. Erst im Alter von 16 Jahren begann er Gitarre zu spielen. Seit Anfang 1970 lebt er in Deutschland, wobei er sich zunächst in Berlin niederließ. Schnell wurde er in die damalige Folkszene integriert und wurde zu einem der bekanntesten Fingerpicking-Gitarristen.
1974 verließ er Berlin und tourt seither im In- und Ausland. 1979 folgten mehrere erfolgreiche Auftritte in den USA, z.B. Folkfestival San Diego, San Francisco Folk-Society u.a.
Einzigartig ist seine unglaubliche Vielseitigkeit, wobei er jede Spielrichtung perfekt beherrscht. Seine langjährige Erfahrung und musikalische Persönlichkeit, verbunden mit seinem ausgezeichneten Entertainment, prägen seine Konzerte und machen sie unvergesslich. Sammy spielt akustischen Blues incl. Slideguitar, für Gitarre arrangierte Piano-Ragtimes, bekannte Swingstücke mit Gesang, faszinierende Instrumentals, sowie Jazzstandards.

Der Sänger, Gitarrist und Songschreiber stammt aus Slowenien und wohnt zur Zeit in der Czechischen Republik. Kein geringerer als Bruce Iglauer, der Chef vom weltberühmten Blues Plattenlabel Alligator Records, lobte sein "Gefühl für den Blues und die leichten, swingigen Grooves". Beeinflusst von Künstlern so verschieden wie John Lee Hooker, Mahalia Jackson oder Frank Sinatra, schafft der Gittarist es dennoch, seine eigene Identität in den Vordergrund zu stellen und tourt zur Zeit mit einem Programm von Eigenkompositionen, die tief in der Blues- und Gospeltradition verwurzelt sind.
Begeitet wird er an diesem Abend von enem jungen tschechischen Pianisten, der sich schon auf Mathilda, das betagte Klavier im Gramsci, freut.
Ein hochmusikalisches Zwiegespräch zweier Ausnahmemusiker mit Kompositionen von Künstlern wie Lenny Kravitz, Aretha Franklin, Wham, Billie Holiday, Dusty Springfield oder Rio Reiser.
Überraschende Interpretationen, die lang etablierte Versionen vergessen
lassen und so frisch erscheinen wie gerade erfunden. Bei dem Spektrum von ??? möchte man kaum glauben, dass man ein Duo vor sich hat.
Die Besetzung mit Stimme und Kontrabass komplett, jedes mehr wäre hier zuviel...
Einlass 19h - Beginn - Pause - Ende nach Lust und Laune der Künstler
Sie sind jung, sie sind eine Ohrenweide, und sie spielen für uns im INKOGNITO Format.
Ein zweitesmal wird uns das nicht gelingen, so begeistert wie die Münchner SZ vergleicht: "lyrisch versponnenen Suzanne Vega über die rockende Pretenders-Frontfrau Chrissie Hynde bis hin zur bluestrunkenen Carolyne Mas".
Merkur: Alles aufgegeben - für die Musik
Dachau - Für seinen Traum hat Gitarrist Christoph Schellhorn alles andere aufgegeben: das Studium, feste Beziehungen, sein bürgerliches Leben. Ein Abend mit seiner Gitarre in einer kleinen Kneipe, und ihm war klar: Ich mache Musik, und nichts anderes mehr...
mehr im Merkur
mehr im Merkur
Karten unbedingt vorher kaufen
Wir mussten beim letzten INKOGNITO viele Besucher wieder nach Hauses schicken und empfehlen die Karten doch ein paar Tage vorher zu kaufen. Der Vorverkauf findet ausschließlich im Café Gramsci statt, das von Dienstag bis Samstag geöffnet hat.
Telefonisch reservierte Karten, die nicht bis eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden, geben wir für die Abendkasse frei.
Telefonisch reservierte Karten, die nicht bis eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden, geben wir für die Abendkasse frei.
Fr 05.12.08 Weihnachts-Inkognito

Der Altwirt ist ein Südstaaten-Saloon mit vielen Nebenräumen: „Enzian-Stüberl“, „Edelweiß-Stüberl“, „Maiglöckerl-Stüberl“ - ein botanisches Labyrinth. Die verzweifelten Stammgäste versuchen sich nach der Umwandlung ihres altehrwürdigen Gasthofs zum Touristen-Flaggschiff ihr letztes Refugium zu bewahren. An einem Tag im Advent treffen schließlich die Kriegsfronten aufeinander. Im Glühwein-Dunst der Weihnachtsfeiern kocht ein gefährlicher Sud aus Klassenfeindschaft, Neid und Nostalgie, und nur die unerschrockenen Stammtischbrüder Wiggerl, Sepp und Toni können der Galaxis den Frieden wieder geben...
Abonnieren
Posts (Atom)
INKOGNITO 36
29.10.09 Micke from Sweden - Kritik in der SZ
Melancholische Balladen
Dachau
Der Verein "TollhausDachau" hat gewagt, was sonst kaum ein Veranstalter wagen würde: In seiner Reihe "Incognito" lädt er regelmäßig Künstler ins "Café Gramsci" ein, deren Namen bis zum letzten Augenblick geheim bleiben. Kai Kühnel, Vorsitzender von "Tollhaus", setzt auf den Überraschungseffekt und die Neugier seiner Gäste, die sich auf Unbekanntes, Unerwartetes einlassen sollen.
Überraschungsgast am ersten Abend des neuen Programms war ein Sänger, Songwriter und Pianist aus Schweden, Micke Lohse, der als "Micke from Sweden" vor allem in Skandinavien bekannt geworden ist. Der Auftritt im "Gramsci" war für beide Seiten spannend: Für den Schweden bildete er den Auftakt seiner Herbsttournee durch Deutschland und die Schweiz - und für die rund 40 Gäste im Gramsci die Begegnung mit einem Musiker ganz eigener Prägung. Der schmale, sehr lebendig wirkende Mann in klassisch-schwarzem Outfit greift mächtig in die Tasten seines Pianos und verbindet in seinen Kompositionen hörbar Einflüsse aus amerikanischer Barmusik, schepperndem Honky Tonk, Country Music und Jazz. Bob Dylan war eines seiner großen Vorbilder: Musik, die er bei seinen älteren Brüdern hörte, aber auch Tom Waits, von dem Micke zwei Songs mit ins Programm nahm, gehört zu diesen Vorbildern. Sehr emotional ist die Musik des Schweden, und ebenso emotional auch seine Texte: Melancholische Balladen aus dem eigenen Leben, Lieder, in denen von Sterben und Tod die Rede ist, von Menschen, die hoffnungslos in einer Bar gestrandet sind oder von einem, der seinen Mörder bittet: "Shoot me in the Head". Auch wenn Micke zwischen den einzelnen Stücken lustig von seiner Katze "Ziggy" erzählt: Seine fast ausnahmslos englisch gesungenen Songs sind in aller Regel todtraurig.
Im "Gramsci" nahm man die düsteren Inhalte von Mickes Songs nicht weiter tragisch. Die Enge von Bühne und Café sorgten für eine geradezu familiäre Atmosphäre, und entsprechend spontan reagierten die Gäste auf die mitreißenden Rhythmen von Mickes Musik: Sie sangen mit, wo das gewünscht war, und stimmten beim Lied vom "Big Bad Wolfe", ganz im Sinne des Sängers, ein infernalisches Wolfsgeheul an. Immer wieder bekam Micke Beifall, und auch sein Duett mit Petra Leu von der Dachauer Gruppe "Ginger Red" - die beiden sangen den schönen alten Johnny-Cash-Song "Jackson" - wurde mit großem Applaus bedacht.
Am Freitag, 6. November, heißt es im "Gramsci" wieder "Incognito": Eine Dame wird diesmal erwartet, und vorerst weiß man nur, dass sie schöne Beine hat und rote Schuhe trägt. Karten gibt es im Café oder unter www.cafe-gramsci.de. RENATE ZAUSCHER
Quelle: Süddeutsche ZeitungNr.252, Montag, den 02. November 2009 , Seite 2
Dachau
Der Verein "TollhausDachau" hat gewagt, was sonst kaum ein Veranstalter wagen würde: In seiner Reihe "Incognito" lädt er regelmäßig Künstler ins "Café Gramsci" ein, deren Namen bis zum letzten Augenblick geheim bleiben. Kai Kühnel, Vorsitzender von "Tollhaus", setzt auf den Überraschungseffekt und die Neugier seiner Gäste, die sich auf Unbekanntes, Unerwartetes einlassen sollen.
Überraschungsgast am ersten Abend des neuen Programms war ein Sänger, Songwriter und Pianist aus Schweden, Micke Lohse, der als "Micke from Sweden" vor allem in Skandinavien bekannt geworden ist. Der Auftritt im "Gramsci" war für beide Seiten spannend: Für den Schweden bildete er den Auftakt seiner Herbsttournee durch Deutschland und die Schweiz - und für die rund 40 Gäste im Gramsci die Begegnung mit einem Musiker ganz eigener Prägung. Der schmale, sehr lebendig wirkende Mann in klassisch-schwarzem Outfit greift mächtig in die Tasten seines Pianos und verbindet in seinen Kompositionen hörbar Einflüsse aus amerikanischer Barmusik, schepperndem Honky Tonk, Country Music und Jazz. Bob Dylan war eines seiner großen Vorbilder: Musik, die er bei seinen älteren Brüdern hörte, aber auch Tom Waits, von dem Micke zwei Songs mit ins Programm nahm, gehört zu diesen Vorbildern. Sehr emotional ist die Musik des Schweden, und ebenso emotional auch seine Texte: Melancholische Balladen aus dem eigenen Leben, Lieder, in denen von Sterben und Tod die Rede ist, von Menschen, die hoffnungslos in einer Bar gestrandet sind oder von einem, der seinen Mörder bittet: "Shoot me in the Head". Auch wenn Micke zwischen den einzelnen Stücken lustig von seiner Katze "Ziggy" erzählt: Seine fast ausnahmslos englisch gesungenen Songs sind in aller Regel todtraurig.
Im "Gramsci" nahm man die düsteren Inhalte von Mickes Songs nicht weiter tragisch. Die Enge von Bühne und Café sorgten für eine geradezu familiäre Atmosphäre, und entsprechend spontan reagierten die Gäste auf die mitreißenden Rhythmen von Mickes Musik: Sie sangen mit, wo das gewünscht war, und stimmten beim Lied vom "Big Bad Wolfe", ganz im Sinne des Sängers, ein infernalisches Wolfsgeheul an. Immer wieder bekam Micke Beifall, und auch sein Duett mit Petra Leu von der Dachauer Gruppe "Ginger Red" - die beiden sangen den schönen alten Johnny-Cash-Song "Jackson" - wurde mit großem Applaus bedacht.
Am Freitag, 6. November, heißt es im "Gramsci" wieder "Incognito": Eine Dame wird diesmal erwartet, und vorerst weiß man nur, dass sie schöne Beine hat und rote Schuhe trägt. Karten gibt es im Café oder unter www.cafe-gramsci.de. RENATE ZAUSCHER
Quelle: Süddeutsche ZeitungNr.252, Montag, den 02. November 2009 , Seite 2
Dachauer Nachrichten Kritik K.C. McKanzie
SZ 6.4.09 K.C. McKanzie
SZ über Georg Eggers


